Kapitulation

Herzen hüten heißt manchmal auch, Wunden entdecken. "Luft ran lassen", wie meine Oma immer sagte, damit es heilen kann.


Die Urwunde dieses Landes und seines Volkes haben Christa und ich vor einiger Zeit entdeckt und beschrieben. 


Sie hat in allen folgenden Zeiten immer wieder (weil noch nicht geheilt) neue Wunden angezogen. 


Denn auch für ein Volk gelten die kosmischen Gesetze.


Eine dieser Wunden ist die Kapitulation 1945. 

Ein schwieriges Thema. Politisch brisant, gesellschaftlich gemieden, ungemütlich und von staatswegen unerwünscht. Das ist verständlich auf allen Ebenen. 

Auf der familiären, weil durch den Krieg viel Leid in die Familien zog. Auf der gesellschaftlichen, weil ein weiteres Trauma entstand. Auf der staatlichen, weil das so ist.


Und so schauen wir aus einer anderen Warte auf diesen Zeitpunkt. Aus einer Sicht, die übergeordnet ist. Und damit frei vom Verdacht einer politischen Färbung. Denn die ist völlig unerheblich. 


Aus der kosmisch-übergeordneten Sicht jedoch ist dieses Datum für die folgenden Jahrzehnte und die Gegenwart durchaus bemerkenswert:


Die Kapitulation


Namaste