Göttliche Liebe, Sex und Waffen

Sex sells.
Auf dem Plakat an der Bushaltestelle, in Musikvideos, in Zeitschriften oder auch im Restaurant, in dem die Kellnerin ein überaus tiefen Ausschnitt zu bieten hat. 

Freundschaft + (Plus) ist weit verbreitet unter jungen Erwachsenen. Schneller Sex inzwischen etabliert, wird als üblich und normal erlebt.

Eine Datingagentur wirbt mit durchsichtigem T-Shirt und Jugendliche senden sich über whatsapp Fotos ihrer Geschlechtsteile.

Die sexuelle Befreiung der 60ger und 70ger des letzten Jahrhunderts ist augenscheinlich nun vollständig im Alltag angekommen.

Was ich als junge Frau selbst auch als erstrebenswert fand, wirkt nun auf mich irritierend und befremdlich. Ist es tatsächlich so, dass sich Frauen auf diese Art befreien mussten? Ist das die Selbstbestimmung, die mit dem Verbrennen von BHs eingefordert wurde?
Oder sind wir Frauen im Kollektiv nicht vielmehr von einer Fremdbestimmung in die andere getaumelt? Von der - natürlich nicht immer und überall - Fremdbestimmung durch den Partner in die Fremdbestimmung durch die Gemeinschaft. Von der Fremdbestimmung im Privaten in die Fremdbestimmung im Öffentlichen.

Beides ist schon rein vordergründig sicher nicht erstrebenswert. Allerdings bekommt die Fremdbestimmung bezüglich einer privaten, intimen Angelegenheit ein anderes Gewicht, wird sie in die Öffentlichkeit gezerrt.

Allein das reicht schon, um jungen Frauen ein Werteverständnis zu implementieren, dass von einem einsetzbaren und verkäuflichen Körper ausgeht.

  

Und es findet sich hier auch noch eine Ebene dahinter.

Eine Frau kann, genau wie jedes weibliche Wesen auf diesem Planeten, Kinder bekommen. Ob Säugetiere oder eierlegende Weibchen, alle von ihnen erschaffen neue Lebewesen. In der Regel ist daran auch ein männliches Wesen beteiligt, jedoch werden der neue Körper und die ersten Empfindungen von der Mutter erschaffen und mit ihrer Herzenskraft in das neue Wesen gepflanzt.
Damit ist das weibliche Prinzip (bei uns Menschen die Frau) ein Schöpfer. Sie manifestiert quasi einen neuen kleinen Menschen in sich selbst.

Daher ist und war in vielen Kulturen der weibliche Körper heilig. Und die sexuelle Vereinigung von Mann und Frau damit auch. Ein neuer Mensch wurde dabei erschaffen - energetisch und körperlich durch das Verschmelzen ihrer Liebe zu etwas Neuem, Dritten.

Die heilige Dreieinigkeit. Im Ursprung eine Bezeichnung für Vater-Mutter-Kind. 


Im Laufe der Geschichte wurde dies dann jedoch verdreht durch die katholische Kirche, in deren Auslegung die Frau durch Geist ersetzt wurde....

Diese Kirche hat in den Jahrtausenden ihrer Eroberungsagenda systematisch alles Weibliche verdreht und Vieles verborgen. Hat dies nicht geholfen, wurden Frauen erniedrigt, gequält, verbrannt usw. 

All diese Erlebnisse der Unterdrückung sind auch in unseren Zellen gespeichert. Durch unsere Ahnen und auch unsere eigenen Inkarnationen. Von ihnen wäre es also schon sinnvoll gewesen, sich wirklich und wahrhaftig zu befreien. Mithilfe von Vergebung in den Frieden zu finden. 
Aber stattdessen wurde die göttliche Schöpferkraft wieder einmal verdreht und erniedrigt, indem die Frau in den Medien systematisch zur kollektiven "Prostituierten" verunglimpft wurde.

Wem nützt das? Und wer hat dermaßen Angst vor der Kraft und auch Macht der Frau?

Hat sie doch durch ihr naturgegebenes Wesen nicht nur die Kraft neues Leben zu schöpfen sondern auch durch die Verbindung zu Mutter Erde, dem größten weiblichen Wesen in unserer Wirklichkeit, das Wissen um Heilung, Nahrung und die Zyklen des Lebens.

Damit ist die Frau, ist sie in ihrer göttlichen Kraft, mächtig und in der Regel kaum zähmbar. Wer aber selbst die Macht der Schöpferkraft nutzen will, ist gezwungen, die Frau zu unterdrücken. Ihre Schöpferkraft kann auf energetischer Ebene dann durch Manipulation und das Erzeugen von Angstebenen für andere Ziele genutzt werden, die allerdings so nichts Neues schöpfen, sondern zerstören. Ein perfides Spiel. Es nützt machthungrigen Gruppen, die sonst keine Möglichkeit hätten, ihre Agenda umzusetzen.


Wären die Frauen einzeln und auch kollektiv im Bewußtsein ihrer Schöpfetkraft und -macht, könnten diese Gruppen keine Energie von den Frauen stehlen, um sie für wenig göttliche Ziele zu nutzen. Also müssen, aus Sicht derjenigen, die die weiblichen Energien für sich nutzen wollen, möglichst viele Frauen in dieser Illusion von befreiter Selbstbestimmung und damit jedoch auch unbemerktem kollektiven Missbrauch gehalten werden.
Das geht sehr effizient und auch verborgen durch die Medien. Penetriert man die Gesellschaft nur lange genug mit diesen verdrehten falschen Werten von sexueller Freizügigkeit, glauben das am Ende Alle und machen freiwillig mit.

Und so dienen unsere jungen Frauen einer Agenda, die sie nicht kennen und die sie sich meistens auch nicht vorstellen können. Dazu müssten sie etwas wissen von ihrer Göttlichkeit und Schöpferkraft. Aber dies wird ja systematisch verhindert.

Wüssten sie um ihre Rolle im Weltengefüge, würden sie ihren Körper kaum für die schnelle Befriedigung zur Verfügung stellen. Sie würden voll Achung und auch Demut sein, wohl wissend, dass sie mit ihrer Kraft auch eine Verantwortung tragen für ihr Tun und damit für ihre Schöpfungen.

Leider verlieren Menschen in einer übersexualisierten Gesellschaft wie der unsrigen ihre Wurzeln und entwickeln häufig ungesunde Verhaltensweisen. Auch dies dient den oben genannten Gruppen. Entwurzelte Frauen sind leicht manipulierbar und damit in die gewünschte Richtung lenkbar. Entwurzelte Frauen können keine Wurzeln an die nächste Generation weiter geben.
Und entwurzelte Frauen haben ihre Kraft nicht, um sich von jeglicher Abhängigkeit zu befreien. So entsteht ein Kreislauf der in seiner Wirkung nun in unserer Gesellschaft zu sehen ist. 


Eine Waffe, die absolut unsichtbar und hochgradig effektiv ist und in Folge zum Auseinanderbrechen der natürlichen Ordnung führt.