japanische Schneeaffen

Manchmal stellt einem das Leben Aufgaben und man fragt sich, was das jetzt wieder soll.


So erging es mir vor etwa einem Jahr. Ich schlitterte in eine berufliche Situation hinein, die ich zwar grundsätzlich manifestiert, also gewollt hatte. Doch als sie dann da war, zeigte sie sich in einer ausgeprägt entfernteren Art und Weise, als ich es erwartet hatte. 


Und triggerte tief in mir etwas. Erst fand sich Fassungslosigkeit über das was sich mir bot. Danach war ich sprachlos. Mit allen mir zur Verfügung stehenden Mitteln pragmatischer und spirituell-geistiger Art versuchte ich, das was sich mir da bot, zu verändern. Und - es tat sich nichts. Aus Sprachlosigkeit wurde Hilflosigkeit und aus Hilflosigkeit wurde Ablehnung. 


Ich verstand die Welt nicht mehr. 


Alles Wissen um die kosmischen Gesetze schien nichts zu nützen. Die Situation blieb scheinbar, wie sie war. Jeder Veränderungsversuch mißlang. Jede innere Arbeit, jede Auflösung alter Themen, die sich in mir zeigten, blieb irgendwie wirkungslos. Hatte ich den Eindruck. 


Also ließ ich los. Die Situation, meinen Wunsch nach Veränderung, die Ego-Reste, die sich so schön zeigten, all die getriggerten Gefühle und auch meinen Drang verstehen zu wollen, was das alles sollte.


Ich ließ mich einfach treiben. Und bemerkte, dass meine geistige Leitzentrale alles andere drum herum für mich regelte. Ich sollte augenscheinlich genau dies Gefühl intensiv kennenlernen. 


Nach und nach konnte ich auch die Ablehnung gegen diese Situation ablegen. Fiel nicht immer leicht. Wurde aber von Woche zu Woche besser.

Erfolg im Tun stellte sich ein. Den Sinn der ganzen Angelegenheit verstand ich allerdings immer noch nicht. Was sollte ich da? Was war genau die Lernaufgabe? Was musste ich tun, um diese Situation zu verändern? Und wieder keine klare und eindeutige Antwort....


Aber die geistige Welt war nicht untätig und zeigte mir immer wieder in diesem beruflichen Umfeld beständig Themen und Sachverhalte auf, die offensichtlich nicht in der göttlichen Ordnung waren. Wo Menschen ihre Aufgabe nicht korrekt ausfüllten und ausführten. Wo Verschleierung, Mißwirtschaft und Wegschauen verbreitet war.


Und nach und nach ging mir ein Licht auf. 


Ich hatte es hier mit einem wundervollen Beispiel des kosmischen Gesetzes "wie im Kleinen, so im Großen" zu tun. Und mit dem Gesetz "wie innen, so außen".


Nachdem ich nämlich in mir selbst Themen aufgelöst hatte, die sich durch die beruflichen Sachverhalte zeigten und alte Blockaden und Verletzungen geheilt waren, konnte ich nun auch im Außen in dieser beruflichen Situation den Spiegel dessen, was da noch in mir gewesen war, erkennen. Viele Jahre innere Arbeit bedeuten eben nicht, dass es nicht noch auf einer tieferen Ebene etwas zu heilen gab. Spiraluniversum heißt an der Stelle halt auch, dass man immer wieder an den gleichen Punkt gelangt, nur eben eine Schicht tiefer.


Im Außen wollte nun auch das Ein oder Andere geheilt werden. Wollten die Dinge wieder in die göttliche Ordnung. Sollten aufgeräumt werden.

Ich bekam die Chance geboten, dies Heilen und Aufräumen zu steuern. Mir gefiel das offensichtlich "dunkle" Umfeld zwar nach wie vor nicht, aber ich hatte das Gefühl, diese Aufgabe dort war von mir zu lösen. Und es erschloß sich mir nun auch, was ich dort sollte. Ich sollte auf dieser Ebene des kollektiven Miteinanders aufräumen. Das Revier schützen. Die Dinge in die göttliche Ordnung bringen. 


Nun ist eine Zeit vergangen. Ich habe im Sumpf gegraben. Und es stinkt. Ich grabe weiter. Finde jeden Tag etwas. Und ich werde ihn trocken legen. Damit diese Aufgabe erfolgreich sein kann. Damit die Dinge hier in die göttliche Ordnung kommen. Denn das ist wichtig für das Kollektiv. 


Warum eine derartige Aufgabe aus dem beruflichen Umfeld wichtig für das Kollektiv sein kann?


Weil alles mit Allem zusammen hängt. 


Und wenn wir hier in Deutschland die Dinge in die göttliche Ordnung bringen und zum Beispiel Trump dies in den Staaten macht, hängt dies zusammen. 


Japanische Schneeaffen und eine Reihe Wissenschaftler haben es bewiesen. 


Wäscht erst ein Affe zufällig Sand von seiner Kartoffel ab, damit er sie essen kann und hat die Erkenntnis, dass diese Tätigkeit hilfreich für das gewünschte Ergebnis ist, erzählt er es anderen Schneeaffen in seiner Nähe. Die tun es ihm gleich. Affen, denen diese Information nicht zugänglich ist, essen weiterhin sandige Kartoffeln. 


Zeigen die informierten Affen es wiederum anderen Artgenossen und so weiter, erreicht diese Information irgendwann eine kritische Masse. Es ist dann so viel mal diese neue Art Kartoffeln genießbarer zu machen ins kollektive Feld gelegt worden, dass plötzlich ohne jeglichen persönlichen Kontakt auf der anderen Seite der Welt auch Affen anfangen Kartoffeln zu waschen.


Das Prinzip des hundertsten Affen.


Und hier schließt sich nun für mich der Kreis.


Ich habe ein "Revier" in Obhut bekommen. Dies soll ich aufräumen. Den Sumpf beseitigen. Es neu denken, gestalten und mit einem freien Mindset in den Erfolg führen.


Kommt Ihnen das jetzt bekannt vor?


Genau. Wie im Kleinen, so im Großen.


So wie ich das nun grade mit meinem Team an dieser Stelle tue, tut es Trump an seiner. Hat es Putin an seiner bereits getan. Tut es Orban. Tun es unzählige Menschen tagein tagaus in ihren Familien und beruflichen Situationen. Und legen damit die Veränderung und das Aufräumen ins kollektive Feld. Legen ins Feld, dass wir alle in unterschiedlichen gesellschaftlichen Situationen aufräumen. Und damit eine Bewegung in Gang setzen, die mit "dem hundertsten Affen" im Außen in Deutschland sichtbar wird. 


Und dann räumen wir in Deutschland auf. Alle. Gemeinsam. Während wir dieses Revier schützen. Dabei hilft uns dann die Wolfsmilch. Denn wie im Kleinen, so im Großen. Wie in der Familie, so in der Gemeinschaft. Wie in der Firma, so in der Gesellschaft. Wie der Wolf es uns vormacht. Für die Gemeinschaft. Schützend, aber auch beißend, wenn es nötig ist. Umsorgend für sein Rudel, aber auch bestimmt gegen Eindringlinge.


Und so weiß ich nun, warum es mich an diesen Platz gespült hat. Damit ich meinen Teil beitrage. Damit der hundertste Affe schnell erreicht ist. Damit das Unrecht in dieser Gesellschaft aufhört. Auf allen Ebenen. Und manchmal ist der geistige Weg, hier Einfluß zu nehmen, der Königsweg.


Schauen Sie doch auch mal in Ihrem Umfeld. Im Beruf. In der Familie. Vielleicht haben Sie ebenso diese Aufgabe übernommen, stellvertretend "aufzuräumen". 


Dann erfüllen Sie diese in Dankbarkeit und Demut, wohlwissend, dass Sie mit dem geistigen Weg einen wichtigen Dienst an der Gesellschaft tun.


Danke Ihnen. ♡



Bildquelle: Ricardo Phoenix