Energie-Placebo

Wenn wir Gedanken und Gefühle immer wieder wahrnehmen und fühlen, werden sie irgendwann zur Gewohnheit. Automatisch. Unbewusst. Sie sind dann unterbewusste Seinszustände, die zu Mustern und Glaubenssätzen geworden sind. Die wir nicht mehr bewusst steuern, sondern die uns steuern. Und damit Einstellungen geworden sind. Und diese Einstellungen wirken sich auf unser gesamtes Leben aus. Beziehungen, Beruf, Vorlieben, Abneigungen und so weiter.

 

Sie ergeben unser Weltbild.

 

Wenn wir also eine dieser etablierten Glaubenssätze und Anschauungen verändern wollen, weil wir bemerken, dass uns diese in der persönlichen Entwicklung hemmen, müssen wir als erstes unseren Seinszustand ändern. Und damit unsere Energie. Rein physikalisch betrachtet. Denn um Materie verändern zu können, müssen wir den Fokus auf die Energie richten, die der Materie voraus geht. 

 

Materie sind Teilchen. Energie ist Welle. Diesen Grundsatz sollten wir im Hintergrund haben. Wer sich darüber informieren möchte, lese bitte über den Doppelspaltversuch.

 

Richten wir also den Fokus auf die hinter der Materie liegende Energie, werden wir selbst zu Energie, zur Welle. Allein in diesem Zustand können wir Glaubenssätze, Einstellungen und Weltbilder nachhaltig ändern.

 

Dazu verbinden wir eine höhere Emotion (etwa Freude, Liebe, Begeisterung...) mit einer Absicht. Diese Verbindung sorgt dafür, dass unsere Entscheidung uns zu verändern mit soviel Energie gefüllt wird, dass wir die Überzeugung verändern können. Der Gedanke über die neue Überzeugung wird in dem Moment zu einer Erfahrung mit einer so starken emotionalen Signatur, dass die eigene Biologie verändert wird.

 

Das bedeutet, das wir jetzt den Geist über die Materie bestimmen lassen und nicht mehr umgekehrt. Die alte Überzeugung wird quasi mit Hilfe der erhöhten Signatur aus den Zellen gelöst. Und wird ersetzt mit unserer veränderten Weltsicht.

 

Damit das wirklich nachhaltig funktioniert, muss allerdings die neue Erfahrung größer sein, als die alte, etablierte Sichtweise. Sie benötigt eine größere Amplitude, mehr Energie. Der Körper muss auf einen neuen Geist reagieren. Gänsehaut bekommen, das innere Feuer entfachen. 

 

Besonders gut gelingt dies zu Beginn in der Meditation oder auch mit anderen modernen Methoden. Einen kleinen Einblick auf diese bieten wir hier. Mit ein wenig Übung können wir dieses neue inspirierte Gefühl dann auch im Alltag spüren. Und je länger wir uns in diesem neuen erhabenen besseren Gefühl, der neuen Überzeugung aufhalten, desto eher können wir dieses Neue in unserem Leben etablieren. 

 

Das Neue sein. Das Neue leben.

 

Und damit sind wir Schöpfer unseres Lebens und kein Opfer mehr. 

 

Fühlst Du Dich beispielsweise als Opfer Deiner Umstände, der Regierung, der Entwicklungen, denkst Du "da kann man eh nichts machen" oder "wie unfair", dann arbeite an Deinen inneren Überzeugungen. Das geht nicht von heut auf morgen, aber übermorgen. Denn in dem Moment, in dem Deine innere Überzeugung sich verändert hat, verändert sich automatisch Dein Weltbild und damit Deine Außenwelt. Denn diese ist eine Reflektion Deines inneren Zustandes.

 

Verändere Dich und Du veränderst die Welt.